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Aktuelle Neuigkeiten

DKMS Typisierungsaktion an der LES

Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt!“ organisierte die SMV zusammen mit der Schulsozialarbeit an der LES eine Typisierungsaktion zur Aufnahme von freiwilligen Spendern in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Laut DKMS erhält ein Patient in Deutschland alle 15 Minuten die Diagnose Blutkrebs. Darunter sind viele Kinder und Jugendliche. Für viele Betroffene ist eine Stammzellentransplantation die letzte Chance auf Leben. Um diesen Patienten zu helfen und ihnen in ihrer schwierigen Situation Hoffnung zu schenken, haben sich bereits über 285 000 Schüler im Rahmen des Projektes „Dein Type ist gefragt!“ aufnehmen lassen. Auch unsere Schule hat sich entschlossen, sich dafür einzusetzen, Blutkrebserkranke eine zweite Chance auf Leben zu schenken.

In zwei Vorträgen informierte Frau Keles (DKMS) über die Krankheit, über Therapiemöglichkeiten und die Notwendigkeit von Knochenmarksspenden für die Heilung der Krankheit. Auch der Ablauf und die Risiken einer Spende wurde thematisiert. Über die Erfahrungen, die ein Spender machte, berichtete ein Student aus der Region. Im Anschluss an die Vorträge fand die Registrierungsaktion statt. Schülerinnen und Schüler ab 17 Jahren hatten die Möglichkeit sich registrieren zu lassen. Die Daten der 17-jährigen werden bis zu ihrem 18. Geburtstag gesperrt und erst mit ihrer Volljährigkeit für den Suchlauf freigegeben. Die Registrierung erfolgte per Abstrich von der Wangenschleimhaut. Hierbei halfen die Schülerinnen der G2MF mit.

Von der Ludwig-Erhard-Schule haben 16 Klassen an den Infovorträgen teilgenommen. Durch das Engagement der SMV und der Schüler der G2MF konnten bei der Registrierungsaktion insgesamt 84 neue potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufgenommen werden - das sind 84 Lebenschancen für betroffene Patienten.

 


Verabschiedung im Bistro

Vor den Faschingsferien wurde unsere langjährige Bistromitarbeiterin Silke Egolf verabschiedet. Wir möchten uns ganz herzlich für die langjährige engagierte Mitarbeit in unserem Bistroteam bedanken und wünschen Frau Egolf alles erdenklich Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Dr. Robert Hasfeld


Wir haben es "fair"dient

Auszeichnungsfeier an der LES zur Fairtrade-School

In feierlichem Rahmen fand am 11. Februar 2020 die Auszeichnung unserer Schule zur "Fairen Schule" statt. Mit einem bunten Programm und prominenten Gästen durften wir die Ernennung feiern. Nachfolgend ein paar Bildimpressionen von der Feier.

 

1) Toller Auftakt, lebendig, afrikanisch, der High Five Chor des NKG mit der Musikpädagogin Frau Bender.
2) Herr Trabold spannt den Bogen vom kaufmännischen Know-how zum Fairen Handel.
3) Landrat Dr. Brödel, als Träger der LES, sieht die Auszeichnung zur Fairtrade-School LES, als Anreiz das Label Fairer Landkreis anzustreben und beglückwünscht die Schulgemeinschaft zu dem Engagement für mehr Gerechtigkeit auf der Welt.

4) Frau Paeper, Vorstand vom Stadt-Weltladen Mosbach ist stolz auf die Filiale und lobt die Bildungsarbeit des „kleinen Weltladens“.
5) Die Steuerungsgruppe ist erleichtert und froh, dass sich die viele Dokumentationsarbeit gelohnt hatte und das Label zugesprochen wurde.
6) Ian Ebel moderiert die Auszeichnungsfeier in freier Rede. Authentisch und locker beschreibt er die verschiedenen Anforderungskriterien und es ist nicht zu überhören, dass sein Herz für den Fairen Handel schlägt.

7) Frau Gießmann vom SEZ ist aus Stuttgart angereist und vergibt den Preis. Sie läßt, nach der Aufzählung der erarbeiteten Kriterien, keinen Zweifel daran, dass die Schule den Preis verdient hat. Die Steuerungsgruppe und das Ladenteam entrollen die Fahne / das Banner.
8) Celine und Michelle Gaus singen ihr selbst komponiertes Lied zum Thema Umweltschutz.
9) Maya, Luca und Johann vom Schul-Weltladenteam spielen den Mundschenk bei der Feier.

Vor dem Hintergrund des Unicef "Bild des Jahres 2019", auf dem philippinische Kinder Müll aus ihren heimischen Gewässern fischen, inszenierte die Kreativ-AG der Ludwig-Erhard-Schule eine Szenencollage aus Bertolt Brechts "Der gute Mensch von Sezuan". Auf diese Weise interpretierten sie das kritische Stück im Hinblick auf den heutigen Handel neu. In Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Umgang mit unserer Natur drehten die Schülerinnen und Schüler der Kreativ-AG einen Film. Regie und Schnitt wurde von Jan Kroll (WG 13) übernommen.

Leckere Häppchen vom Schul-Weltladenteam bio, frisch, fruchtig, hergestellt aus Zutaten unserer POIS-Kooperative aus Portugal und Produkten des Weltladens.


Präventionstheater

Auch in diesem Jahr wurde das Theater „q-rage“ aus Ludwigsburg an das NKG eingeladen, das an zwei Tagen insgesamt 5 Aufführungen anbot. Organisiert wurde das Ganze als Kooperation der Schulsozialarbeit an allen weiterführenden Schulen in Mosbach.

Am Montag, 27.01.20 wurde zwei Mal das Stück „Achtung!?“ aufgeführt. In der Aufführung ging es um Lina und Tarek, die gute Freunde sind. Anhand von Ausschnitten aus ihrem Leben wird gezeigt, wie Jugendliche in bestimmten schwierigen Lebenssituationen anfällig für extremistische Organisationen sein können. Tarek wendet sich dem Salafismus und Lina dem Rechtsextremismus zu. Dass es in die falsche Richtung geht, merken sie erst spät. Die Schauspieler unterbrechen an geeigneten Stellen das Stück, gehen aus ihren Rollen und reflektieren mit den Jugendlichen das Geschehen, um mit ihnen zusammen mögliche Handlungsweisen zu erarbeiten.

Am Tag darauf wurde das Stück „Grenzbereiche“ drei Mal aufgeführt.
In dem Stück geht es um Lars und Franzi , die sich gerne mal miteinander verabreden wollen. Dabei stellen sie sich viele Fragen und werden mit ihrer eigenen Unsicherheit konfrontiert. Immer wieder unterbrach Theaterleiterin Sandra Hehrlein das Stück und ermutigte die anwesenden Jugendlichen dazu, das auf der Bühne gezeigte zu reflektieren. Wertvolle Hintergrund- und Fachinformationen im Rahmen eines in das Theaterstück integrierten Interviews gaben Herr Geisselhardt von der Anlaufstelle gegen sexuellen Missbrauch der Caritas im NOK und Herr Schumacher von der Polizei Mosbach.

Den Reaktionen der Jugendlichen war anzumerken, dass das Thema für sie präsent und wichtig ist. Daher wird auch im kommenden Schuljahr wieder eine größere Präventionstheaterveranstaltung stattfinden.


Hohe Auszeichnung für unsere Auszubildende

Hohe Auszeichnung für Auszubildende Julia Schmidt und ihren Ausbildungsbetrieb

Julia Schmidt aus Sattelbach erzielte dieses Jahr das beste Prüfungsergebnis des gesamten Kammerbezirks im Beruf „Kauffrau für Büromanagement“.

Bereits mehrfach kamen Ausbildungsbeste (zuletzt im Beruf Automobilkaufmann) aus dem Hause Gramling - nun sogar das zweite Mal in Folge, worauf Ausbilderin Sibylle Brauch, sehr stolz ist.

So sicherte man sich bei Gramling erneut das „Ticket für die Prüfungsbesten-Feier, die dieser Tage im Rosengarten Mannheim in feierlichem Rahmen und mit Moderator Chako Habekost stattgefunden hat. Neben Geschenken vom Ausbildungsbetrieb erhielt Julia Schmidt auch einen mit 3.000 € dotierten Sonderpreis der Wilhelm-Müller-Stiftung.

Julia Schmidt wurde im Hauptbetrieb Mosbach-Neckarelz zunächst in 7 verschiedenen Abteilungen ausgebildet. Letztendlich schlägt ihr Herz besonders für Zahlen, weshalb sie nun eine Stelle in der Finanzbuchhaltung bei Gramling begonnen hat. Das Autohaus Gramling erhielt von der IHK Rhein-Neckar eine Auszeichnung für seine hervorragende Ausbildungsleistung. Zurzeit werden bei Gramling 17 junge Menschen in kaufmännischen und 39 Jugendliche in technischen Berufen ausgebildet. Insgeheim hofft die Geschäftsleitung natürlich auch in Zukunft an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen, so dass auch künftige Preisträger aus dem Gramling Azubi Team kommen werden. Für Geschäftsführer Felix Gramling hat das Thema Ausbildung einen extrem hohen Stellenwert. Früher noch eher aus sozialen Hintergründen und heute, um dem gerade thematisierten Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Herzlichen Glückwunsch und Gratulation zum großen Erfolg an:

Julia Schmidt (Preisträgerin), Sibylle Brauch (Ausbilderin) und das Autohaus Gramling sowie an den Klassenlehrer Ralf Wintzheimer.


13. Mosbacher Wirtschaftsforum - Rückblick

Schönes, armes Hinterland: Künftig komplett Sonnenseite?

Das bewährte Format aus Information und Diskussion erfreute sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit, wie man am Freitag, den 08.11.2019, an dem fast vollständig besetzten Foyer der LES sehen konnte. Wie jedes Jahr hatte die Schule zusammen mit der RNZ und dem Unternehmenskreis Mosbach einen prominenten Gast eingeladen, der sich Schüler- und später auch Zuhörerfragen stellte.

Der Gast: Zu Besuch an der LES war in diesem Jahr MdL Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, der zudem seit 1992 den Neckar-Odenwaldkreis im Landtag vertritt. Auch durch seine Herkunft aus der Region und seinem beruflichen Start als Forstwirt war Minister Hauk der ideale Gast, um mit ihm Fragen nach der Zukunft der ländlichen Regionen zu diskutieren.

Die Themen: Die Beliebtheit und die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen werden von einer ganzen Reihe von Themen bestimmt, die an diesem Abend Erwähnung fanden: Krankenhausschließungen, die Zusammenlegung von Schulen und Schulstandorten, löchrige Handynetze und eine schlechtere Dateninfrastruktur als in den Städten, eine begrenzte Reichweite des ÖPNV, die Abwanderung junger Menschen oder von Fachkräften, Überalterung und die Unzufriedenheit mit diesen ungleichen Verhältnissen oder Umweltbelastungen und ihre Auswirkungen sind – um nur einige zu nennen – zentrale Probleme, mit denen sich Bewohner und Politik beschäftigen müssen, soll die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums gewährleistet werden.

Das Format: Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses BK FH der LES unter der Leitung von Michaela Brauch-Sievert bereiteten eine informative Präsentation und kritische Fragen dazu vor. Sie wurden immer wieder tatkräftig unterstützt durch kritisches und klärendes Nachfragen des Moderators der Veranstaltung, Sören Sgries von der RNZ Mosbach.

Nachdem OstD Ralf Trabold und Martin Hess vom Unternehmenskreis die wieder zahlreich erschienenen Gäste und Ehrengäste aus der Region begrüßt hatten, ging es auch bald los: schließlich sollten unzählige Fragen zu dem komplexen Themenfeld in einer begrenzten Zeit beantwortet werden.

Bei allen Problemen in der Nah- und Flächenversorgung oder in Anbetracht drängender ökologischer Fragen, die es laut Minister Hauk anzugehen gilt bzw. bei denen der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden muss, fiel doch das Fazit des Ministers überaus positiv aus: Der ländliche Raum ist nicht so unattraktiv wie sein Ruf. Das Mittelzentrum Mosbach mit seiner vergleichsweise hohen Kaufkraftbindung, dem vielfältigen Angebot als Schul- und Ausbildungsstandort, mit vielen Arbeitsplätzen für Einpendler, deren Zahl viel größer ist als die der Auspendler, sei das beste Beispiel dafür. Oder wie OstD Trabold in Anspielung auf den ehemaligen Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, die Situation zuspitzte: Vielleicht sind wir bald arm, sonnig und sexy.

Wir meinen: Zumindest zwei dieser Attribute könnten Anreiz sein für junge Menschen, ihre berufliche Zukunft hier in der Heimat zu suchen – die Auswahl bleibt dabei jedem selbst überlassen.

Abschließend gab es noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen, bevor der Abend mit einem gemütlichem Umtrunk im Bistro des LES ausklang.


WLAN-Hotspot an der LES

Wir bieten ab sofort an unserer Schule kostenlosen WLAN-Zugang für SchülerInnen und Lehrkräfte an. Und so funktioniert es:


Tag der Ausbildung bei Mosca GmbH

LES meets Mosca – Tag der Ausbildung bei der Mosca Gmbh Waldbrunn

Der 29. Juni 2019 stand bei Mosca ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung. Am Tag der Ausbildung öffnete das Unternehmen von 10.00 bis 15.00 Uhr seine Tore für Ausbildungs-, Studieninteressierte und Eltern. 16 Stationen führten Besucher einmal über das Mosca-Werksgelände, durch die Produktionshallen und die Verwaltung.

Unsere Mosca-Auszubildende, Alena Balles, Yannik Erne, Janine Hose, Yannik Frank, Chayenne Hertel, Georg Lemmerz und Hannes Hertel informierten über Ausbildungswege sowie -inhalte und gaben Bewerbungstipps und Infos rund um eine Ausbildung im kaufmännischen und technischen Bereich bei Mosca. Maschinenvorführungen, Mitmachaktionen und ein Food-Truck rundeten das Angebot ab. Unsere Schülerinnen und Schüler sowie die Abteilungsleiterin der kaufmännischen Berufsschule, Michaela Brauch-Sievert, waren vor Ort und haben sich ausführlich informiert.

Wir freuen uns über viele, weitere Azubis von Mosca.